Studienziele und Design

Das Projekt beinhaltet repräsentative Bevölkerungsumfragen in allen beteiligten Ländern. Dabei wird ein einheitlicher Fragebogen zu verschiedenen Problemen des politischen und gesellschaftlichen Zusammenlebens verwendet, der durch länderspezifische Fragen sowie wechselnde Schwerpunktthemen ergänzt wird. Die einzelnen Länderstudien werden mit hohen methodischen Standards der empirischen Umfrageforschung durchgeführt.

Der ESS ist als Zeitreihe angelegt; die Erhebungen sollen in Zweijahresabständen stattfinden. Die erste Befragungswelle fand 2002/2003 statt, mit den Themen Immigration sowie Citizenship als Schwerpunkte. Ausgewählte Ergebnisse sowie zusätzliche Informationen zu den Daten finden Sie unter "Aktuelles".

Die zweite Befragungswelle fand 2004/2005 statt. Die inhaltlichen Schwerpunkte waren die Themen Gesundheit, Wirtschaftsmoral sowie Familie, Arbeit und Wohlbefinden sein. Auch hier finden Sie ausgewählte Ergebnisse sowie zusätzliche Informationen zu den Daten unter "Aktuelles".

Die dritte Welle des ESS fand 2006/2007 statt. Die Schwerpunkte waren die Themen Lebensplanung und persönliches und soziales Wohlbefinden. Ausgewählte Ergebnisse sowie zusätzliche Informationen zu den Daten finden Sie unter "Aktuelles".

Die vierte Welle des ESS fand 2008/2009 statt. Die thematischen Schwerpunkte waren Altersdiskriminierung und Einstellungen zum Wohlfahrtstaat. Auch zur vierten Welle finden Sie ausgewählte Ergebnisse sowie zusätzliche Informationen zu den Daten unter "Aktuelles".

Die fünfte Welle des ESS fand 2010/2011 statt. Der inhaltliche Fokus lag auf den Themen Familie, Arbeit und Wohlbefinden im Zeichen der Wirtschaftskrise und Vertrauen in Justiz und Polizei. Informationen und ausgewählte Ergebnisse finden Sie unter "Aktuelles"

Das wichtigste langfristige Ziel des European Social Survey (ESS) besteht darin, die Interaktion zwischen den sich wandelnden politischen und ökonomischen Institutionen und den Einstellungen, Überzeugungen und Verhaltensmustern der Bevölkerungen der jeweiligen Länder zu beschreiben und zu erklären.

Februar 2012 | Text drucken