Neuigkeiten
Sechste Welle des ESS bewilligt
Im Dezember 2011 wurde die sechste Welle des ESS von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt. Die zwei thematischen Schwerpunkte der Erhebung sind "personal and social well-being" (als Wiederholungsmodul aus der dritten Welle) sowie "Europeans‘ understandings and evaluations of democracy". Letzteres Modul befasst sich unter anderem mit den Erwartungen an eine demokratische Regierungsform und den Bewertungen der Demokratie im Land der Befragten. Wie in den Wellen 1 - 4 werden die Umfragen in Deutschland vom Erhebungsinstitut infas durchgeführt. Im September 2012 wird die Feldphase der sechsten Welle starten.
Länderdaten der Erhebung 2010/2011 verfügbar
Seit September 2011 sind nach Abschluss einer umfangreichen Datenedition und -prüfung Daten aus der fünften Welle des ESS für eine erste Ländertranche (inkl. Deutschland) verfügbar. Interessierte können über die vom Norwegian Social Science Data Service (NSD) eingerichtete Homepage http://ess.nsd.uib.no oder über einen Link auf der internationalen ESS-Projekthomepage www.europeansocialsurvey.org direkt auf die neuen Daten zugreifen. An der fünften Welle nahmen 28 Länder teil:
Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Zypern, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Israel, Litauen, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Russland, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, die Schweiz, Großbritannien und die Ukraine.
Nutzer der Homepage können einfache statistische Analysen direkt online durchführen oder sich die gewünschten Daten herunterladen. Die Daten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung (SPSS, SAS).
Fünfte Welle des ESS bewilligt
Im Dezember 2009 wurde die fünfte Welle des ESS offiziell bewilligt. Neben den bewährten Fragen der Kernmodule wird es zwei Themenschwerpunkte geben, wovon eines eine Wiederholung aus Welle zwei darstellt, bei gleichzeitiger Anpassung der Fragen an die aktuelle Situation: "Work, family and well-being: the implications of economic recession". Das zweite Wechselmodul des ESS mit dem Titel "Trust in criminal justice: a comparative European analysis" beschäftigt sich mit dem Vertrauen der Öffentlichkeit in die Strafjustiz. Die Umfrage wird von dem Erhebungsinstitut Infratest-dimap durchgeführt. Im September/Oktober 2010 wird die fünfte Welle ins Feld gehen.
Länderdaten der Erhebung 2008/2009 verfügbar
Seit Ende September 2009 können nach Abschluss einer äußerst umfangreichen Datenedition und -prüfung alle Interessierten über die vom Norwegian Social Science Data Service (NSD) eingerichtete Homepage http://ess.nsd.uib.no oder über einen Link auf der internationalen ESS-Projekthomepage www.europeansocialsurvey.org direkt auf die Daten der ersten vier Wellen des ESS zugreifen. Im Zuge der vierten Welle hat sich die Gruppe der teilnehmenden Länder auf 31 vergrößert. Damit sind nahezu alle Länder Europas im ESS vertreten, sowohl was den Westen Europas angeht als auch was den Osten betrifft. Nutzer der Homepage können einfache statistische Analysen direkt online durchführen oder sich die gewünschten Daten herunterladen. Dabei können entweder alle Länderdaten als Paket heruntergeladen oder Teildatensätze individuell nach den jeweiligen Nutzerwünschen zusammengestellt werden (z.B. nur ausgewählte Länder). Die Daten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung (SPSS, SAS, STATA, DBASE).
Social Capital in Europe – Similarity of countries and diversity of people?
Der Sammelband geht der Frage nach, inwieweit sich die europäischen Zivilgesellschaften und damit auch die europäischen Gesellschaften im Allgemeinen unterscheiden. Die Beiträge des Bandes untersuchen mit Hilfe von Mehrebenenanalysen, inwieweit eine Einheitlichkeit der europäischen Staaten mit einer Vielfalt europäischer Gesellschaften einhergeht.
Mit Beiträgen von Bas Dentes, Jan van Deth, Oscar W. Gabriel, Manfred te Grotenhuis, Max Kaase, Henk van der Kolk, Heiner Meulemann, Tom van der Meer, Katja Neller, Edeltraud Roller, Peer Scheepers, Rüdiger Schmitt-Beck u.a.
Heiner Meulemann (ed.). Social Capital in Europe: Similarity of Countries and Diversity of People. Mulit-level analyses of the European Social Survey 2002. Leiden-Bosten: Brill 2008. 328 pages. ISBN 978 90 04 16262 1
Vierte Welle des ESS bewilligt
Im Dezember 2007 wurde die vierte Welle des ESS offiziell bewilligt. Es wird zwei Themenschwerpunkte geben: "Experiences and expressions of ageism" mit Schlüsselkomponenten der Altersdiskriminierung, darunter Alterswahrnehmung, Altersstereotype und generationsübergreifende Einstellungen zur Altersdiskriminierung. Darüber hinaus beschäftigt sich das Thema „Welfare attitudes in a changing Europe“ im weitesten Sinn mit Einstellungen zur Sozialpolitik sowie mit der Wahrnehmung und Evaluation des Wohlfahrtsstaats. Die Umfragen werden wie in den ersten drei Wellen des ESS von dem Erhebungsinstitut infas durchgeführt. Im August 2008 wird die vierte Welle ins Feld gehen.
Länderdaten der Erhebung 2006/2007 verfügbar
Seit Ende September 2007 können nach Abschluss einer äußerst umfangreichen Datenedition und -prüfung alle Interessierten über die vom Norwegian Social Science Data Service (NSD) eingerichtete Homepage http://ess.nsd.uib.no oder über einen Link auf der internationalen ESS-Projekthomepage www.europeansocialsurvey.org direkt auf die Daten der dritten Welle des ESS zugreifen.
In Welle 3 haben wieder 26 Länder teilgenommen, jedoch unterscheidet sich die Zusammensetzung von der der zweiten Welle. Bulgarien, Lettland, Rumänien, Russland und Zypern sind neu hinzugekommen. Nicht mehr dabei sind Griechenland, Island, Italien, Luxemburg und die Tschechische Republik. Damit ergibt sich für die dritte Welle des ESS folgender Teilnehmerkreis: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Lettland, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, die Schweiz, die Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, die Türkei, die Ukraine, Ungarn und Zypern.
Nutzer der Homepage können einfache statistische Analysen direkt online durchführen oder sich die gewünschten Daten herunterladen. Dabei können entweder alle Länderdaten als Paket heruntergeladen oder Teildatensätze individuell nach den jeweiligen Nutzerwünschen zusammengestellt werden (z.B. nur ausgewählte Länder). Die Daten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung (SPSS, SAS, STATA, DBASE). Bei der Homepage wurde insbesondere auf Benutzerfreundlichkeit geachtet. Auch Ungeübte sollen sich auf diesem Weg einen Einblick in Daten und Ergebnisse der ersten Welle des ESS verschaffen können.
Daten der ersten Erhebung 2002/2003 und der zweiten Welle 2004/05 ebenfalls verfügbar
Über die vom Norwegian Social Science Data Service (NSD) eingerichtete Homepage http://ess.nsd.uib.no oder über einen Link auf der internationalen ESS-Projekthomepage www.europeansocialsurvey.org kann direkt auch auf die Daten der ersten beiden Wellen des ESS zugreifen.
In Welle 1 stehen Daten aus den folgenden 22 Ländern zur Verfügung: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Irland, Israel, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn.
Im Zuge der zweiten Welle hat sich der Kreis der teilnehmenden Länder auf 26 vergrößert: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine und Ungarn.
Buch: Deutschland in Europa
Soziale und politische Einstellungen - Staatsbürgerliche Orientierungen - Soziales und politisches Engagement - Anhang: European Social Survey 2002-2003 - Mit Beiträgen von Tilo Beckers, Jan van Deth, Oscar W. Gabriel, Max Kaase, Volker Kunz, Heiner Meulemann, Katja Neller, Edeltraud Roller, Sigrid Roßteutscher, Ulrich Rosar, Bernhard Weßels, Sonja Zmerli u.a.
Weitere Informationen und den Bestellschein erhalten Sie hier.
Aus Politik und Zeitgeschichte: Themenheft zum ESS
Die Ausgabe 30-31/2006 von "Aus Politik und Zeitgeschichte" (Beilage zu "Das Parlament") widmet sich dem ESS. Dabei geht es um die Themen politisches Vertrauen, Bewertung des Bildungs- und Gesundheitssystems, Religiosität und politisches . Das gesamte Themenheft können Sie sich hier anschauen.
ESS erhält Descartes-Preis für Forschung
Dezember 2005 erhielt der ESS den renommierten Descartes-Preis für Forschung. Der Descartes-Preis gehört zu den angesehensten wissenschaftlichen Auszeichnungen in Europa. Er wird an Wissenschaftler vergeben, die im Rahmen europäischer Verbundforschungsprojekte hervorragende Ergebnisse und außergewöhnliche Leistungen der Spitzenforschung erzielt haben. Der ESS ist das erste sozialwissenschaftliche Projekt überhaupt, das mit diesem Preis ausgezeichnet wurde. Neben dem ESS erhielten vier weitere Wissenschaftlerteams aus den Bereichen Klima- und Umweltforschung, Genetik und Physik das Preisgeld in Höhe von jeweils 200.000 Euro.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der den offiziellen Seiten zum René-Descarte-Preis 2005.
Aufnahme des ESS in das Langfristförderung der DFG: DFG finanziert die deutsche Teilstudien des ESS bis 2013
Die DFG fördert nicht nur die vierte Welle des ESS, sondern hat die deutsche Teilstudie des ESS auch in ihr Langfristförderprogramm aufgenommen. Damit ist die Teilnahme Deutschlands am ESS bis 2013 gesichert.
Februar 2012 | Text drucken